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Auf gute Nachbarschaft

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Warum ein gutes Verhältnis zu den Nachbarn wichtig ist

Mit den Nachbarn kann man viel Spaß haben – oder auch viel Ärger. Wer kennt nicht den berühmten Streit um die Äpfel, die über den Zaun von Nachbars Garten wachsen?

©istock.com/asiseeit

Grundsätzlich sollte man sich mit seinen Nachbarn gut stellen. Das gilt für Mieter genauso wie für Eigentümer. Bei Eigentümern ist es mitunter noch etwas wichtiger, ein gutes Verhältnis zur Nachbarschaft zu haben. Schließlich kann man meist nicht ohne weiteres ausziehen, wenn man in einem eigenen Haus oder in einer Eigentumswohnung lebt. Wer sich um ein gutes Verhältnis bemüht, hat zudem viele Vorteile. In solch einem Fall kann man auf lange Sicht von der guten Gemeinschaft profitieren.

Was bedeutet „gute Nachbarschaft“ und woran erkennt man diese?

Es gibt viele Merkmale, an denen sich eine gute Nachbarschaft erkennen lässt. Diese reichen von ganz simplen Dingen wie ein nettes Pläuschchen im Treppenhaus bis zum Blumengießen in der Urlaubszeit.

Vor allem das Deponieren eines zweiten Haustürschlüssels spricht für das Vertrauen in die Menschen in nächster Umgebung. Schließlich erhält der Nachbar so den direkten Zugang zur Wohnung und zu den persönlichen Gegenständen. Wer versehentlich seinen Schlüssel vergisst, hat großes Glück, wenn er auf seine Nachbarn zählen kann. Einen Schlüsseldienst zu beauftragen wird sehr viel teurer, als auf einen Nachbarn zurückgreifen zu können. Zudem entfällt im Notfall die Wartezeit auf den Schlüsseldienst. Vor allem bei älteren Nachbarn ist der Ersatzschlüssel gut aufgehoben, da sie meist daheim sind – sie freuen sich im Übrigen oft im Gegenzug über etwas Gesellschaft. Kommt dieser Rat zu spät, findet sich online schnell ein Schlüsseldienst in der Nähe.

©istock.com/Tolimir

Keine Lust auf enge Kontakte?

Wie weit der persönliche Kontakt zu den Nachbarn reicht, hat jeder selbst in der Hand. Bei einigen Menschen besteht die Gefahr, dass die Freundschaft zu den Nachbarn zu eng wird. Kommen neue Nachbarn zu einer bestehende Gemeinschaft hinzu, verschiebt sich mitunter die bisherige Konstellation.

Gute Nachbarschaft muss auch nicht bedeuten, dass man permanent mit den Bewohnern des gleichen Hauses zusammentrifft und sich intensiv austauscht. Für eine enge Bindung ist dies zwar besser, aber längst kein Muss. Es ist vollkommen ausreichend, sich freundlich zu grüßen, wenn man sich im Garten oder auf der Straße begegnet und sonst den Kontakt eher gering hält. Wichtig ist jedoch, sich nicht komplett abzukapseln, Paketlieferungen nicht anzunehmen und die Nachbarn zu ignorieren. Einige Menschen pflegen einen sehr engen Kontakt zu ihren Nachbarn, treffen sich regelmäßig und feiern zusammen. In diesem Fall kann man schon von guter Freundschaft sprechen.