Redaktion

Earth Day „Restore our Earth“

Decrease Font Size Increase Font Size Text Size Print This Page

© Längengrad FilmproduktionDer letzte offene Abwasserkanal war einst ein Fluss. Jetzt wird die Emscher vom Abwasser befreit und renaturiert.

„Restore our Earth“ steht über dem Earth Day am 22. April 2021: „Klimawandel, Artenverlust, Pandemien und massive Naturkatastrophen könnten die Zukunft bestimmen – es sei denn, wir tun jetzt etwas. Wir haben die natürlichen und technologischen Lösungen … wir brauchen nur den Willen“, so earthday.org über die Herausforderungen, um die es geht. Darum geht es auch bei ARTE im Programmschwerpunkt „Earth Day“ vom 17. bis 23. April. Auch wenn das Alarmierende immer miterzählt werden muss, so stehen vor allem Geschichten, die erstaunen und inspirieren, im Mittelpunkt: Geschichten, die Mut machen!

Mit unzähligen Projekten weltweit zeigen Menschen, was möglich ist, um den Klimawandel zu verlangsamen und Lebensräume zu sichern. Um langfristig angelegte Anstrengungen, aber auch um punktuelle Aktionen geht es beim Earth Day, der jedes Jahr am 22. April stattfindet. „Restore our Earth“ ist er dieses Jahr überschrieben. „Klimawandel, Artenverlust, Pandemien und massive Naturkatastrophen könnten die Zukunft bestimmen – es sei denn, wir tun jetzt etwas. Wir haben die natürlichen und technologischen Lösungen… wir brauchen nur den Willen“, so beschreibt earthday.org die Herausforderungen, um die es geht.

Diesen Herausforderungen widmet ARTE den Programmschwerpunkt „Earth Day“ vom 17. bis 23. April.Auch wenn das Alarmierende die Grundlage all dieser Geschichten ist, so erzählt ARTE vor allem Geschichten, die erstaunen und inspirieren: Unter anderem in „Gute Nachrichten vom Planeten“ und „Die Retter der Bienen“; in der Doku „Kinder der Klimakrise“, die zeigt, wie vier Mädchen in unterschiedlichen Winkeln der Welt unermüdlich für ihre Umwelt und ihre eigenen Lebensbedingungen kämpfen.

In der bildstarken Doku „Antarktika – Die gefrorene Zeit“ reisen wir ins Rossmeer, wo der Zauber des Eiskontinents noch erlebbar ist; in „How to cool the planet?“ und „Wie schaffen wir die Agrarwende?“ werden die Fragen wissenschaftlich beantwortet; in der dreiteiligen Dokumentation „Metamorphosen“ erleben wir Regionen, die einen radikalen Wandel erlebt haben, wo Zerstörung einen Neustart möglich gemacht hat und neue artenreiche Landschaften entstanden sind. Es sind Geschichten, die Mut und Lust machen, sich dauerhaft für unseren Planeten einzusetzen, auch über den Earth Day hinaus.

Geht es um das Thema Wasser, denken die meisten an Dürrekatastrophen, Überfischung oder Kriege ums Wasser. Aber wer genau hinschaut, entdeckt auch überraschend gute Nachrichten: Eine Wüstenstadt wird zum Vorbild im Wassersparen, Fischzucht kann sauber und nachhaltig sein und ein Grenzfluss im Nahen Osten kann zum Frieden in einem Krisengebiet beitragen.
Täglich bombardieren uns die Medien mit schlechten Nachrichten aus aller Welt. Es ist Zeit, einen anderen Blick auf die Dinge zu werfen. Denn wenn man genauer hinsieht, wird man überrascht: Überall dort, wo Probleme und Krisen allgegenwärtig sind, gibt es auch Menschen – Wissenschaftler, Aktivisten, Unternehmer -, die an ihren Lösungen arbeiten – und immer wieder Erfolg haben.
Dieser Film berichtet von guten Nachrichten rund um das globale Thema Wasser. Die Wüstenstadt Las Vegas beispielsweise hat den Ruf eines verschwenderischen Spielerparadieses. Hotels prahlen mit Wasserspielen und Golfplätzen, locken Touristen mit gut bewässertem Grün. Doch die Wasserbehörden haben die Einwohner von Las Vegas zum behutsamen Umgang mit ihrer wertvollsten Ressource erzogen. Die Metropole gilt als Vorbild beim Wassersparen.
Weitere Themen: eine Fischfarm in Andalusien, die nachhaltig arbeitet und auf Antibiotika verzichtet. Und Landwirte in Spanien könnten den Anbau von Obst und Gemüse für ganz Europa schon bald umweltfreundlicher gestalten dank neuer Methoden, die auf die Kraft der Sonne setzen. Mitten durch das Ruhrgebiet verläuft die Emscher, die jahrzehntelang als dreckigster Nebenfluss des Rheins galt – bevor sich Anwohner für seine Renaturierung einsetzten. Im Nahen Osten schließlich konnte das knappe Wasser des heiligen Jordan für ein friedliches Zusammenleben der Anrainer sorgen. Beispielhafte und überraschende Geschichten aus der Welt des Wassers, die Mut machen. Der Film regt zum Nachdenken an – mit spannenden Geschichten, faszinierenden Naturlandschaften, unterhaltsamen Grafikanimationen und Fakten, die zeigen, dass es lohnt, sich für die Zukunft unseres blauen Planeten zu engagieren.
Dokumentationsreihe 43 Min.
Online verfügbar vom 14. März 2020 bis 12. März 2022
TV-Ausstrahlung
Samstag, 3. April 2021 um 18.20 Uhr
Sonntag, 18. April 2021 um 07.20 Uhr
Freitag, 23. April 2021 um 07.15 Uhr