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Es ist wieder Grippe – Zeit

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Was verursacht die Influenza?
Viren verursachen die Influenza. Es gibt zwei Grundtypen, A und B, die beim Menschen Erkrankungen verursachen können. Ihr genetisches Material unterscheidet sie. Influenza A kann mittelschwere bis schwere Krankheiten in allen Altersgruppen und Infektionen bei Menschen und auch Tieren verursachen. Influenza B dagegen verursacht milderere Krankheiten und betrifft nur Menschen, vor allem Kinder.

Subtypen des Influenza-A-Virus werden durch zwei Antigene (Proteine, die an der Immunreaktion beteiligt sind) auf der Oberfläche des Virus gekennzeichnet. Diese Antigene können sich ändern, oder im Laufe der Zeit mutieren. Eine Antigenverschiebung (große Veränderung) schafft ein neues Influenza-Virus und eine Epidemie ist wahrscheinlich unter der ungeschützten Bevölkerung. Das ist passiert als das neuartige H1N1-Influenza-Virus im März 2009 erschien und zu einer großen Pandemie führte, die bis zum Sommer 2010 anhielt.

Wie verbreitet sich die Influenza und wie lange dauert sie?

Die Influenza wird durch die Luft aus den Atemwegen einer infizierten Person übertragen. Es kann auch durch direkten Kontakt via Tröpfcheninfektion übertragen werden. Die Inkubationszeit der Influenza beträgt normalerweise zwei Tage kann aber auch zwischen einem und vier Tagen liegen.

Was sind die Symptome einer Influenza?

Typische Influenza-Erkrankungen beginnen mit hohem Fieber, Muskelschmerzen, Halsschmerzen und unproduktivem Husten. Zusätzliche Symptome können Schnupfen, Kopfschmerzen, ein brennendes Gefühl im Brust- und Augenschmerzen und Lichtempfindlichkeit sein. Diese typischen Influenza-Krankheiten treten nicht bei jeder infizierten Person auf. Jemand, der zuvor ähnlichen Virusstämmen (durch natürliche Infektion oder Impfung) ausgesetzt war, entwickelt seltener eine schwere Erkrankung. Wichtig ist, zu unterscheiden, ob es sich nur um eine Erkältung, oder um die gefährliche Grippe handelt. Dies kann man am ehesten beim Arzt via Labortest prüfen lassen. Sollte es sich dann lediglich um eine Erkältung handeln, kann man die auftretenden Symptome auch selbst mit Hausmitteln oder aber auch mit in Apotheken erhältlichen Präparaten behandeln. Und wenn man schon krank das Bett hüten muss, sollte man seine Erkältungs-Medikamente bei der Shop Apotheke bestellen.

Wie ernst ist Grippe?

Obwohl viele Menschen die Influenza nur als Erkältung betrachten, handelt es sich tatsächlich um eine spezifische und schwere Infektion der Atemwege, die zum Krankenhausaufenthalt und Tod führen kann. Die Zahl der Todesfälle hat seit 1990 zugenommen. Diese Zunahme ist zum Teil auf den erheblichen Anstieg der Zahl der Personen ab 65 Jahren, die ein erhöhtes Risiko haben für den Tod von Influenza-Komplikationen. Von Dezember 2017 bis April 2018 erkrankten nachweislich 333.567 Menschen an der Grippe, die Zahl der tatsächlich Betroffenen dürfte weit darüber liegen, denn nicht jeder Grippekranke geht zum Arzt, und nur ausgewählte Praxen schicken Erregerproben ins Labor. Die Zahl der tatsächlich Betroffenen dürfte weit darüber liegen. Denn nicht jeder Grippekranke geht zum Arzt, und nur ausgewählte Praxen schicken Erregerproben ins Labor.

Mehr als ein Fünftel der registrierten Grippepatienten musste im Krankenhaus behandelt werden und 1665 Patienten starben nachweislich an den Folgen der Infektion. 87 Prozent der Betroffenen waren mindestens 60 Jahre alt und viele litten auch schon unter Vorerkrankungen. Die Zahl der Todesopfer kann auch hier in der Realität noch deutlich höher liegen als angegeben, da die Grippeerreger nicht immer mit den Todesfällen in Verbindung gebracht werden.

Die Grippe kann bei Menschen jeden Alters auftreten, doch die Risiken, Komplikationen, Krankenhausaufenthalte, und Todesfälle sind höher bei Menschen im Alter ab 65 Jahren. In der Schwangerschaft nimmt das Risiko für schwerwiegende medizinische Komplikationen durch die Influenza ebenfalls zu.

Was sind mögliche Komplikationen bei Influenza?
Die häufigste Komplikation der Influenza ist die bakterielle Lungenentzündung. Eine virale Pneumonie ist eine weniger häufige Komplikation, hat jedoch eine hohe Todesrate. Doch es gibt auch noch weitere Komplikationen, dazu gehören Entzündungen des Herzens und die Verschlimmerung von Lungenerkrankungen (z. B. Bronchitis). Das Reye-Syndrom ist eine Komplikation, die fast ausschließlich bei Kindern auftritt. Durch die Schwellung des Gehirns leiden sie unter schweren Erbrechen und Verwirrung, die zum Koma führen können. Um die Chance zu verringern, am Reye-Syndroms zu erkranken, sollte man Säuglingen, Kinder und Jugendlichen kein Aspirin zur Verringerung des Fiebers oder zur Schmerzlinderung verabreichen.