Redaktion

Kitchen Impossible Staffel 4

Decrease Font Size Increase Font Size Text Size Print This Page
Tim Mälzer Foto: MG RTL D / Nady El-Tounsy

Tim Mälzer
Foto: MG RTL D / Nady El-Tounsy

Pünktlich zum Jahresanfang wird jetzt erst einmal wieder geschwitzt und geschimpft: In der vierten Staffel „Kitchen Impossible“ gehen Tim Mälzer und die Besten der deutschsprachigen Koch-Zunft für den richtigen Geschmack erneut an ihre Grenzen. Im Wettstreit der Spitzenköche stellt sich Tim Mälzer dieses Mal unter anderem gegen Ali Güngörmüş, Tim Raue, Klaus Erfort, Tanja Grandits, Max Strohe, Lukas Mraz und Max Stiegl scheinbar unlösbaren kulinarischen Herausforderungen, um die Koch-Ehre zu verteidigen. In jeder Folge reisen er und einer seiner Herausforderer getrennt voneinander an zwei Reiseziele, die sie sich gegenseitig ausgesucht haben.

Egal ob New York, Medellin, oder Stockholm – dort angekommen, wartet die „Kitchen Impossible“-Box auf sie, in der ein unbekanntes nachzukochendes Gericht versteckt ist. In ihr serviert ihnen ein ortsansässiger Koch das Lieblingsgericht seiner Stammgäste. Doch welches das ist, wie und mit welchen Zutaten es zubereitet wird, müssen die Kontrahenten nur durch ihre Sinne herausfinden. Nachdem sie danach alleine die mutmaßlichen Spezialitäten eingekauft haben, müssen sie schließlich das vorgestellte Gericht unter den strengen Blicken des einheimischen Kochs selbst zubereiten. Ein Rezept: Fehlanzeige. Wer hier bestehen will, muss eine Jury aus Stammgästen überzeugen. Wie nah die nachgekochte Speise geschmacklich an das Original herangekommen ist, erfahren die Duellanten allerdings erst nach ihrer Rückkehr.

Max Stiegl

Max Stiegl wird am 13. April 1980 in Koper, Slowenien, geboren. Als er noch ein Kind ist, zieht seine Familie ins österreichische Salzburg, wo er später im „Gasthof Abfalter“ seine Lehre zum Koch absolviert. 1998 wird Stiegl mit gerade einmal 18 Jahren zum Küchenchef im Restaurant „Inamera“ in Rust. Für seine Kochkünste erhält er nur zwei Jahre später seinen ersten Michelin-Stern und wird damit gleichzeitig zum jüngsten Michelin-Stern-Träger der Welt.

Seit 2007 ist er Küchenchef und Eigentümer des Restaurants „Gut Purbach“ in Purbach. Neben ganz gewöhnlichen Gerichten legt er in seiner Küche den Fokus auf die Verarbeitung von Innereien und kreiert so aus Leber, Niere oder auch Kuheutern raffinierte und ungewöhnliche Speisen. Dabei will Stiegl nicht nur interessante Neukreationen schaffen, sondern auch ökologisch handeln: In seiner Küche wird nachhaltig gekocht und das ganze Tier verwertet – für Stiegl hat das vor allem mit Respekt gegenüber dem Tier zu tun. Mit dem „Sautanz“ lässt er zudem eine alte Tradition aufleben, die aus einer Zeit stammt, in der das Schlachten eines Tieres ein Ereignis war, an dem das ganze Dorf teilnahm und das einen ganzen Tag dauern konnte. Dabei will Stiegl auch einen Gegenpol zu der Steak-Kultur schaffen und wieder den Fokus auf aufwendige und handwerklich anspruchsvolle Küche lenkens. 2017 erhält der Kochprofi die dritte Haube und 17 Punkte im Gault-Millau-Führer.

In der 4. Staffel „Kitchen Impossible“ wird sich Max Stiegl 2019 bei VOX den kulinarischen Herausforderungen stellen.

Ali Güngörmüş

Ali Güngörmüş wird am 15. Oktober 1976 in der Türkei geboren. Dort lebt er die ersten zehn Jahre seines Lebens auf einem kleinen Bauernhof ohne Strom und fließendes Wasser, bis die Familie schließlich nach München zieht. In der deutschen Schule bemerkt er schnell, dass ihm alles rund um die Themen Kochen und Lebensmittel großen Spaß macht. Nach seinem Schulabschluss beginnt Güngörmüş schließlich eine Kochausbildung und absolviert diese mit Auszeichnung. Als Jungkoch arbeitet er im feinen Ein-Sterne-Restaurant „Glockenbach“ in München. Später wechselt er zu Starkoch Eckart Witzigmann ins „Tantris“ und wird mit gerade mal 24 Jahren Küchenchef. In den folgenden Jahren sammelt er in zahlreichen Restaurants Erfahrung und eröffnet 2005 schließlich sein erstes eigenes Restaurant „Le Canard Nouveau“ in Hamburg. Es etabliert sich schnell als Feinschmeckerziel und erhält 2006 einen Michelin-Stern.

Damit ist Ali Güngörmüş in Deutschland der erste und bisher einzige türkische Koch, der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. 2016 zieht er sich dann aus dem operativen Geschäft in seinem Sternerestaurant zurück und hat inzwischen all seine Anteile verkauft. Sein Fokus liegt nun auf dem Restaurant „Pageou“ in München, das er seit 2014 betreibt und nach seinem Heimatdorf in der Türkei benannt hat. Außerdem ist Ali Güngörmüş als Kochbuchautor („Mediterran: 100 kreative Rezepte rund ums Mittelmeer“, „Meine türkische Küche“) erfolgreich und Botschafter der „Ehlerding Stiftung“, die sich um das Wohl benachteiligter Kinder kümmert. Von 2014 bis 2017 ist er regelmäßig als Koch-Coach in der VOX-Koch-Show „Grill den Henssler“ zu sehen. Seit 2017 beweist Ali Güngörmüş bei „Grill den Profi“, dass er mit seiner Koch-Power auch prominenten Hobbyköchen bei VOX den Garaus ausmachen kann.

In der 4. Staffel „Kitchen Impossible“ wird sich Ali Güngörmüş 2019 bei VOX den kulinarischen Herausforderungen stellen.

Lukas Mraz

Lukas Mraz wird am 24.07.1990 geboren. Die Liebe zum Kochen kommt nicht von irgendwo her: Sein Vater ist der 2-Sterne-Koch Markus Mraz. Seine Ausbildung absolviert Lukas Mraz an der Gastronomiefachschule in Wien, bevor er mit jugendlichen 17 Jahren Erfahrungen im Ausland sammelt. In Frankreich lernt er im 3-Sterne-Restaurant „L’Arnsbourg“ von Jean-Georges Klein und arbeitet im Anschluss im „De Librije“ im niederländischen Zwolle an der Seite von Jonnie Boer.

Nach einer weiteren Station im „Vendôme“ in Bergisch-Gladbach möchte Mraz sich von der „Fine Dining“-Küche abwenden, da es seiner Meinung nach weniger um extravagante Atmosphäre, sondern viel mehr um ausgezeichnetes Essen gehen sollte. 2013 eröffnet er die Berliner „Cordobar“ und ist als Küchenchef mit an einem der spannendsten deutschen Gastronomie-Konzepte beteiligt. Nach fast fünf Jahren kehrt er im April 2018 dem Laden den Rücken und zieht zurück nach Wien, um seinen Vater Markus und Bruder Manuel im Restaurant „Mraz und Sohn“ zu unterstützen.

In der 4. Staffel „Kitchen Impossible“ wird sich Lukas Mraz 2019 bei VOX den kulinarischen Herausforderungen stellen.

Max Strohe

Max Strohe wird 1982 in Bonn geboren. Seine Ausbildung zum Koch absolviert er im Hotel-Restaurant „Hohenzollern“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Nach seiner Lehre folgen verschiedene berufliche Stationen, so sammelt der junge Koch unter anderem Erfahrungen in Hannover und auf Kreta. 2009 lässt sich Strohe in Berlin nieder, sammelt Erfahrungen in den Küchen der Berliner Restaurants „The Grand“, „Frau Mittenmang“ und „Parkstern“.

Ende 2015 eröffnet er gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Ilona Scholl das Lokal „tulus lotrek“ in Berlin-Kreuzberg. Während seine Partnerin sich um den Service kümmert, steht Strohe am Herd und kreiert außergewöhnliche Gerichte, die intuitiv, frei von allen Festlegungen und aromatisch verdichtet sind. Dass das Konzept ankommt, zeigt sich schon ein Jahr später: 2016 wird seine Küche im „tulus lotrek“ von Berlins führenden Food-Journalisten und Szenekennern ausgezeichnet und Strohe wird zum „Aufsteiger des Jahres“ gekürt. 2017 folgt für seine Kreationen der erste Michelin-Stern.

In der 4. Staffel „Kitchen Impossible“ wird sich Max Strohe 2019 bei VOX den kulinarischen Herausforderungen stellen.

Tim Raue

Er ist einer von nur zwei deutschen Köchen, der es auf die „The World’s 50 Best Restaurants“ Liste geschafft hat (Platz 48) und der einzige deutsche Koch, dem die weltweit bekannte Serie Chefstable auf Netflix eine eigene Folge gewidmet hat. Er ist mit zwei Michelin Sternen und 19 Gault&Millau Punkten ausgezeichnet. Damit ist er nicht nur der beste Koch Berlins, sondern einer der besten Köche Deutschlands: Tim Raue. Seinen Erfolg hat sich der 43-Jährige hart erarbeiten müssen: Der gebürtige Berliner (31.3.1974) wächst in Berlin-Kreuzberg in einfachsten Verhältnissen auf und ist in seiner Jugendzeit sogar Mitglied einer Jugendgang. Erst mit seiner Ausbildung zum Koch fing er ein neues Leben an. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Kochausbildung sammelt er in verschiedenen Restaurants Erfahrungen, bis er dann 1997 im Alter von nur 23 Jahren zum ersten Mal Küchenchef wird. 1998 dann die erste Auszeichnung vom renommierten Gourmet-Magazin „Der Feinschmecker“, das ihn zum Aufsteiger des Jahres wählt. Nur ein Jahr später wird er als „Berliner Meisterkoch“ ausgezeichnet. 2003 übernimmt Tim Raue die Position des Executive Chefs und Global Culinary Advisor im „Restaurant 44“ des „Swissôtel Berlin“.

2007 kommt schließlich der Durchbruch mit der Verleihung des ersten Michelin-Sterns, der Anerkennung mit 18 Gault&Millau Punkten und der Wahl zum „Koch des Jahres“ im Gault&Millau. 2008 heuert Tim Raue als Kulinarischer Direktor und Corporate Executive Chef bei der Adlon Holding GmbH an und erkocht dort fünf Monate nach der Eröffnung des Restaurants „MÂ Tim Raue“ einen Michelin Stern und 18 Punkte im Gault&Millau. 2010 eröffnet Tim Raue schließlich gemeinsam mit seiner Geschäftspartnerin Marie-Anne Raue das Restaurant „Tim Raue“. Nur drei Monate nach der Eröffnung erhält er erneut den begehrten Stern des Guide Michelin. Der Gault&Millau bewertet das Restaurant im November 2011 erstmals mit 19 Punkten. Im November 2012 folgt dann der zweite Michelin-Stern.

Tim Raue ist jedoch weit mehr als ein international ausgezeichneter Spitzenkoch – er ist zu einem erfolgreichen Unternehmer avanciert: So hat er in den renommierten Tertianum Premium Residences in Konstanz, München und Berlin die „Brasserie Colette Tim Raue“ konzipiert. Auf vier Schiffen der TUI – Mein Schiff Flotte ist außerdem das „HANAMI by Tim Raue“ zuhause. Darüber hinaus ist er seit März 2018 mit dem Restaurant SPICES by Tim Raue des A-ROSA Resorts auf der Insel Sylt vertreten.

In „Kitchen Impossible – Die Weihnachts-Edition“ und der vierten Staffel „Kitchen Impossible“ wird sich Tim Raue bei VOX erneut kulinarischen Herausforderungen stellen.

Tanja Grandits

Tanja Grandits wird 1970 in Albstadt geboren. Den Weg in die Gastronomie geht sie über Umwege: Nach zwei Semestern bricht sie ihr Chemie-Studium ab und beginnt eine Ausbildung zur Köchin. In der „Traube Tonbach“ in Baiersbronn lernt sie das Handwerk von der Pike auf.

Nach der Lehre sammelt Grandits erste Auslandserfahrungen. Im Londoner Luxushotel „Claridge’s“ lernt sie die asiatisch inspirierte Küche kennen. Eine weitere Station führt sie in das „Château de Montcaud“ im französischen Bagnol-sur-Cèze. Später zieht es sie in die Schweiz, wo sie 2001 das „Landhaus Thurtal“ in Eschikofen eröffnet. Für ihre Kreationen wird sie 2006 vom Gault Millau-Führer zur „Köchin des Jahres“ gewählt und mit 16 Punkten gekürt. Im Juni 2008 übernimmt sie die Küche des „Stucki“ auf dem Basler Bruderholz. Als neue Pächterin und Küchenchefin beerbt sie den 1998 verstorbenen Schweizer Koch Hans Stucki, der fast 40 Jahre selbst am Herd stand.

In ihren Kreationen ist alles geplant, nichts wird dem Zufall überlassen: Unverwechselbare Aromen spielen eine ebenso wichtige Rolle wie die raffinierte Farbgestaltung. Für ihr Können erhält sie zwei Michelin-Sterne und wird 2014 besonders geehrt, als ihr als erste Frau überhaupt im Gault Millau-Führer der männerdominierte Titel „Koch des Jahres“ verliehen und sie mit 18 Punkten bewertet wird. Ihre Expertise als Köchin gibt sie gerne in Workshops und ihrer wöchentlichen Kolumne weiter. In bisher sechs Büchern veröffentlicht sie zudem Rezeptideen und schreibt über die Grundlagen ihrer Aroma-Küche.

In der 4. Staffel „Kitchen Impossible“ wird sich Tanja Grandits 2019 bei VOX den kulinarischen Herausforderungen stellen.

Klaus Erfort

Klaus Erfort wird am 8. März 1972 in Saarbrücken geboren. Als Kind steht er nur ungern in der Küche und findet erst über ein Schulpraktikum den Zugang und vor allem die Leidenschaft für das Kochen. Schon mit 15 Jahren beginnt er die Ausbildung zum Koch im „Restaurant Thiel“ im Saarland. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Lehre, ist er in verschiedenen Restaurants tätig und sammelt erste Erfahrungen in unterschiedlichen Positionen. Im saarländischen „Hotel Hubertus“ ist er als Commis Entremetier tätig und lernt ab 1993 als Chef Tournant im „Hotel Traube Tonbach“ in Baden-Württemberg von den besten dazu. Schnell zeigt sich, dass das kulinarische Konzept des Harald Wohlfahrt-Schülers ankommt: Als Küchenchef des „Restaurant Orangerie“ im Saarland erhält er nicht nur seinen ersten Michelin-Stern, sondern auch 18 Punkte im Gault Millau-Führer. Im Gourmet-Restaurant „Imperial“ im Schlosshotel Bühlerhöhe in Baden-Baden wird er als Küchenchef erneut mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Im März 2002 eröffnet Klaus Erfort schließlich als selbständiger Gastronom das „Gästehaus Klaus Erfort“ in Saarbrücken. In seinem Restaurant interpretiert er die klassische französische Küche und setzt dabei auf Gerichte, die durch einen klaren Aufbau und fein aufeinander abgestimmte Aromen begeistern. Ende 2007 wird das Gästehaus mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Auch die erreichten 19,5 Punkte im Gault-Millau-Führer belegen, dass Erfort sich mit seiner Küche auf dem richtigen Kurs befindet. 2007 wird sein Erfolg nochmals abgerundet, als er durch den Gault Millau zum „Koch des Jahres“ gekürt wird.

In der 4. Staffel „Kitchen Impossible“ wird sich Klaus Erfort 2019 bei VOX den kulinarischen Herausforderungen stellen.